BRKN veröffentlicht heute seine neue Single „Es tut nicht mehr weh“ und kündigt damit sein neues Album „Lösch meine Nummer“ an, das am 10. Juli erscheinen wird.
„Nächstes Jahr mach ich seit 10 Jahren nichts anderes als Musik. Egal was danach kommt, 10 Jahre hat’s funktioniert. Das ist ganz klar ein Erfolg.“ Ein Satz, der ziemlich genau beschreibt, wo BRKN gerade steht – sein Ausgangspunkt für das, was jetzt kommt.
BRKN, in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen, ist heute mehr bei sich angekommen denn je. Nach Jahren zwischen Druck, Phasen des Innehaltens und persönlicher Entwicklung hat er sich Zeit genommen, große Erlebnisse zu reflektieren, nach innen zu schauen und sich selbst klarer zu verstehen – ein Prozess, der ihn Schritt für Schritt näher zu sich selbst geführt hat. Daraus ist sein neues Album „Lösch meine Nummer“ (VÖ: 10.07.) entstanden: 12 Songs, getragen von Ehrlichkeit, Klarheit und dem Anspruch, nichts mehr zurückzuhalten.
BRKN scheut sich nicht zu polarisieren – im Gegenteil. Bewusst konfrontative Opener sind für ihn ein beliebtes Stilmittel. Sie zwingen zum Zuhören, ziehen direkt rein und lassen kaum eine andere Wahl, als sich mit jeder Zeile auseinanderzusetzen. Genau so startet auch die erste Single „Es tut nicht mehr weh“ (10.04.) aus dem kommenden Album: „Gott sei Dank, dass ich Kanake bin“, danach verträumte Gitarren und ein fast lieblicher Refrain – ein Kontrast, der hängen bleibt. BRKN schafft es, seine Kritik am politischen und gesellschaftlichen Weltgeschehen in einen poetischen Ohrwurm zu verwandeln.
„Wenn Leute fragen was ich mache, dann sage ich: Ich singe und ich rappe.“ Mehr braucht es nicht. Sein Sound entzieht sich klaren Kategorien, auch wenn man Rap, Soul, R&B und Pop auf jeden Fall raushört. Melodische Strophen, soulige Vocals, eingängige Hooks und Backings mit 90’s- und Early-2000’s-Vibe treffen auf einen individuellen, modernen Sound. Texte, die direkt sind und Bilder im Kopf entstehen lassen.
Thematisch bewegt sich BRKN auf dem Album zwischen Heartbreak, toxischen Beziehungen, gesellschaftlichen Rollenbildern und Weltschmerz – Themen, die viele junge Erwachsene beschäftigen. Alles kommt aus seinem eigenen Leben, ungefiltert und direkt. Gleichzeitig wird seine Haltung klarer: Politik und Weltgeschehen sind Teil seiner Realität – und damit auch Teil seiner Songs.
„Ich denk mir mittlerweile: Du hast doch diese ganzen Emotionen, du regst dich doch so oft auf – warum landet das nicht in deiner Musik?“ Genau dort setzt das Album an. Dinge werden nicht mehr zurückgehalten. „Ich denk’ nicht mehr darüber nach, was andere denken. Ich mache die Musik, die ich selbst gerne hören möchte, und sag das, was ich sagen möchte … Ich fänd’s auch trash, wenn ich jetzt ein Konzert spielen würde und wir anderthalb Stunden so tun, als ob die Welt Friede-Freude-Eierkuchen wär. Das ist kein Vibe.“
Die erste Vorab-Single des kommenden Albums, „Es tut nicht mehr weh“, eröffnet als ruhige, balladenhafte Auseinandersetzung mit Herkunft, Identität und Selbstakzeptanz.
Was BRKN ausmacht, ist seine Nahbarkeit – sprachlich, menschlich und musikalisch. Seine Songs sind direkt und ohne Umwege. Melodien gehen ins Ohr, Texte treffen auf den Punkt – mal ruhig und versöhnlich, mal provokant, aber immer klar.
Text: Pressemitteilung
Credits: Lea Pech