The Claypool Lennon Delirium haben mit „Meat Machines“ die neueste Single aus ihrem kommenden Album „The Great Parrot-Ox and the Golden Egg of Empathy“ veröffentlicht, das am 1. Mai über ATO Records erscheint. Zusammen mit einem neuen Visualizer graben Les Claypool und Sean Ono Lennon in diesem Song nach den großen Kernthemen des Albums: freier Wille, technologische Kontrolle und die Frage, was in einer zunehmend durch Automatisierung geprägten Welt essenziell menschlich bleibt.
Getragen von einer drahtigen Psych-Prog-Spannung, einem unheilvollen Groove und einem schleichenden Gefühl des Unbehagens, zeigt „Meat Machines“ das Delirium von seiner pointiertesten und verstörendsten Seite. Während die vorangegangene Single „WAP (What a Predicament)“ das Album mit einer verzerrten Meditation über KI, Moral und das Verschwinden von Empathie durch Optimierung einleitete, dringt „Meat Machines“ tiefer in den zentralen Konflikt der Platte vor: die Frage, ob der Mensch in einer Kultur, die das Leben immer mehr auf reine Funktion reduziert, noch über eigene Handlungsfähigkeit verfügt.
„Manche Leute glauben, Menschen seien nur biologische Maschinen“, erklärt Sänger und Texter Sean Ono Lennon. „Sie halten den freien Willen für eine Halluzination und glauben, wir seien dazu bestimmt, durch Roboter ersetzt zu werden. Sie freuen sich nicht nur darüber, sondern versuchen aktiv, dies so schnell wie möglich herbeizuführen. Einige von uns glauben jedoch, dass wir immer noch eine Wahl haben. Wir glauben, dass das Leben, Atmen und Fühlen etwas Besonderes ist. Wir glauben, dass wir unser eigenes Schicksal gestalten können, weil wir wissen, dass wir mehr sind als nur ‚Meat Machines‘.“
Der neue Visualizer bietet zudem einen weiteren Einblick in das umfassende visuelle Universum des Albums. Wie schon das Video zu „The Golden Egg of Empathy (feat. WILLOW)“ greift er auf den detailreich illustrierten Begleit-Comic zurück, der in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Rich Ragsdale entstand, dessen Arbeit mittlerweile ein prägender Bestandteil des Projekts ist.
„Meat Machines“ entspringt dem bisher am konsequentesten umgesetzten Projekt des Deliriums. Aufgenommen in Claypools Rancho Relaxo Studio in Sonoma County und Lennons Studio The Farm im US-Bundesstaat New York, vereint das Album weitläufiges Storytelling mit der für die Band typischen Mischung aus Psychedelic-Prog-Theatralik, absurdem Humor, einfallsreicher Musikalität und eigenwilliger Vorstellungskraft.
Wie Lennon bereits zuvor erklärte, ist das Album „eine Warnung davor, was der Menschheit bevorstehen könnte, wenn wir weiterhin Maschinen gegenüber Menschen bevorzugen“. Über das gesamte Album hinweg erschaffen Claypool und Lennon eine verzerrte narrative Welt, die von „Paperclip-Logik“, spirituellem Kollaps und dem Kampf geprägt ist, Gefühle angesichts kalter Effizienz zu bewahren.
Text: Pressemitteilung
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