Zwischen Macht und Ohnmacht: Die neue Single „Zundhölzli“ von Follia
Ich han es Zundhölzli ahzündt
Und das hett e Flamme geh
Und us Angst vor mim Füür
Hesch dus mer wele neh
Zundhölzli erzählt von der fragilen Grenze zwischen Macht und Ohnmacht. Er beschreibt die Beziehung zwischen einer unterdrückten Person und ihrem Unterdrücker, ihrer gegenseitigen Bedrohung.
Der Song beginnt schmucklos mit simplen Viertelschläge, die ihn von Anfang an treiben. Darüber liegt ein Teppich eines vierstimmigen Chores – mystisch, die Stimmen beinahe kindlich. So bewegt sich der Song zwischen einer Sanftheit und einer gewissen Primitivität.
Nach einem melancholischen Kontrabasssolo, durch das man die Flammen bereits flackern sehen kann, öffnet sich der Raum, mit einem Kontrabassorchester bis zum Höhepunkt, der plötzlich von einem angezündeten Streichholz unterbrochen wird. Was überig bleibt: Eine einfache Melodie, die alles erzählt, was es noch zu erzählen gibt.
Text: Pressemitteilung
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