Konzerttipps für die kommenden Wochen

Es wird langsam aber sicher frühlingshaft im Rheinland und alle zieht es raus um die ersten warmen Temperaturen zu genießen und einige Sonnenstrahlen zu tanken. Aber im April gibt es auch viele gute Gründe die Clubs und Konzerthallen der Domstadt zu besuchen. Drei Tipps haben wir für euch zusammengestellt.

Nada Surf – Bürgerhaus Stollwerck, 10.04.2018

Let Go – das dritte Studioalbum von Nada Surf – feiert seinen fünfzehnten Geburtstag und diesen möchten die New Yorker Indie-Rocker  aus New York gemeinsam mit ihren Fans feiern. Hierfür sind Matthew Caws, Daniel Lorca, Doug Gillard und Ira Elliot seit heute Abend auf Europa-Tour unterwegs. Auf dieser Tour werden sie auch vier Konzerte und einen In-Store-Gig in den deutschen Millionenstädten spielen. Folglich machen sie auch in Köln Halt. Im Bürgerhaus Stollwerck gastiert Nada Surf, die man mit 26 Jahren Bandgeschichte fast schon zu den Indie- und Alterative-Rock-Veteranen zählen kann, am 10. April. Und die Fans in der Domstadt dürfen sich auf einen besonderen Abend frühen. Denn die Band hat bereits angekündigt das komplette Jubiläumsalbum Let Go spielen und dann natürlich auch noch weitere Songs aus dem insgesamt acht Alben umfassenden Repertoire präsentieren. Wir freuen uns auf An Evening with Nada Surf.

Tex – artheater, 22.04.2018

Der Erfinder und Gastgeber von tvnoir, das vielen interessanten und spannenden Musikern eine Bühne und Präsentationsmöglichkeit bietet, geht auf seine bislang längste Tour und er ist solo unterwegs. Solo heißt aber nicht alleine – zumindest nicht musikalisch – denn via Videoprojektion werden Duettpartner „anwesend“ sein und generell liefert Tex durch seine interagierende Art seine Konzerte zu moderieren nie das Gefühl, dass er alleine ist, sondern es entsteht immer ein Wir-Gefühl. Auf seiner letzten Tour hatte er neben den Songs des crowdfunding-finanzierten Albums Von hier bis auf’s Dach unter anderem auch Stücke von Leonard Cohen und Glen Hansard im Programm, so dass man sich sicher auch 2018 auf die eine oder andere spannende Coverversion freuen darf. Auf jeden Fall sind Tex-Konzerte immer ein besonderes Erlebnis, dem das artheater die passende Kulisse liefern wird.

Joachim Witt – Luxor, 29.04.2018

Eine Woche später ist das Luxor der Ort für ein besonderes Konzerthighlight. Joachim Witt gibt sich die Ehre. Der Sänger, der seit 1973 musikalisch aktiv ist, tourt aber nicht (nur) mit seinen NDW-Klassikern wie Goldener Reiter oder Tri tra trullala (Herbergsvater) oder dem apokalyptischen Comeback-Song Die Flut, der in den späten 90ern in Kooperation mit Peter Heppner auf dem Album Bayreuth I quasi seine musikalische Wiedergeburt bedeutete. Und seitdem erfindet Witt sich immer wieder neu und veröffentlichte inzwischen bis zum heutigen Tag 16 Studioalben. Die letzte Veröffentlichung Rübezahl ist gerade einmal zwei Wochen alt und die Fans sind überwiegend begeistert vom Sound des neuen Werks. Von den Live-Qualitäten des inzwischen 69-jährigen kann man sich Ende des Monats auf der Luxemburger Straße ein Bild machen.

Text: René Kirschbaum

 

 

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