Kein Kölsch für Nazis!

Kein Kölsch für Nazis – Das Festival

Am 22. & 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Maritim Hotel in Köln abhalten. Dass die Veranstaltung der Rechtspopulisten ausgerechnet in unserer so bunten und weltoffenen Metropole stattfinden soll, hat viele Gastwirte, Clubbesitzer, Partyveranstalter und Kneipen zu einer Initiative gegen Rassismus bewegt. Unter dem Motto „Kein Kölsch für Nazis“ wurden bereits Demonstrationen und Informationsabende gegen den Rechtsruck ins Leben gerufen. Am Samstag, dem 22. April steigt zudem „Kein Kölsch für Nazis – Das Festival“ im Kwartier Latäng mit Konzerten und Partys, deren Einnahmen dem guten Zweck zugute kommen.

2017 steht nicht nur die Bundestagswahl an, es kommen auch gleich drei Landtagswahlen auf uns zu, unter anderem in NRW am 14. Mai. Trotz rückläufiger Umfragewerte besteht die Gefahr, dass die AfD bei allen Wahlen die Fünf-Prozent-Hürde schafft. Hinter der sogenannten „Alternative für Deutschland“ steckt jedoch eine rechtspopulistische Partei, die Fremdenhass schürt und eine freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet. Durch Forderungen nach dem Gebrauch der Schusswaffe gegen Flüchtlinge oder der Bezeichnung des Holocaust-Mahnmals als „Schande“ bedienen AfD-Größen regelmäßig Ressentiments der selbsternannten kleinen Leute, erhalten Zuspruch bei den Schreibtischtätern im Internet und untergraben das Vertrauen in die Medien.

Dass Köln weltoffen ist und sich gegen Rechts stellt, hat sich in den vergangenen Jahren schon öfter gezeigt. Ob Pro Köln oder Pegida: Die Bürger dieser Stadt zeigen klare Kante und lassen keinen Raum für Rassismus zu. Der Initiative „Kein Kölsch für Nazis“ folgen Clubs, Kneipen und Partyreihen, um am Samstag, dem 22. April ein Festival im Kwartier Latäng zu veranstalten. Im Stereo Wonderland, dem Veedel Club, Luxor, Blue Shell und Little Lui finden in nächster Nähe Konzerte und DJ-Sets statt, die sich zwischen Indie, Punk, Hip Hop, Dancehall und Electro bewegen und so bunt daherkommen wie die Stadt selbst. Für einen einmaligen Eintritt von 8 Euro erhalten die Gäste Zugang zu allen fünf Locations, die Einnahmen kommen dem Verein „Kein Kölsch für Nazis“ zugute.

Zu den Acts gehören u.a. Albrecht Schrader, Neufundland, Smile And Burn, Quichotte, anorak., GIRL und Moglii.

Text: Pressemitteilung

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