Ist das noch Punkrock?

 

Green Day – Father of all…

Die Frage ist natürlich hinfällig, aber es ist ja auch völlig egal, welchem Genre man sich zugehörig sieht, wenn man es so gekonnt macht wie Green Day auf ihrem neuen Album. Father of all… Irgendwo ist es ja auch Anarchie so gekonnt mal eben einige musikalische Richtungen zu plündern und wieder zusammenzusetzen. Pop, Glam-Rock, Motown und einiges andere wurde hier zusammengeführt und einige Hymnen kreiert. I was a Teenage Teenager klingt nach Indie-Pop, während Meet me on the Roof eher nach den Kaiser Chiefs oder den Kooks klingt und damit beweisen, dass Billie Joe Armstrong auch über den Tellerrand guckt, vom an das Herz gehende Video mit Stranger Things Schauspieler Gaten Matarazzo ganz abgesehen.

Die Kalifornier sind in ihrem Element und Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool machen ihrem Namen alle Ehre und haben ein gutes Party Album veröffentlicht. Mit Chorgesang wie in Oh Yeah oder dem an die Beatles erinnnernden Rock´n Roll Song Stab in your heart ist gute Stimmung vorprogammiert.

Wie sich die neuen Songs im schier unerschöpflichen Best of Set von Green Day wie American Idiot, Basket Case, Know your enemy oder anderen machen, das erfährt man spätestens am ersten Juni Wochenende beim Zwillingsfestival Rock am Ring und Rock im Park, denn dort treten Green Day neben Volbeat und System Of A Down als Headliner auf.

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Text: Dennis Kresse

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