Im Gespräch mit Jan & Jascha

 

Ehe das Debütalbum von Jan & Jascha am 29. Mai erscheint, haben wir dem Duo unsere Fragen geschickt. Hier sind die Antworten auf Fragen die sich mit der Entstehung des Albums, dem Namen und den Konzerten des Duos beschäftigen.

Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures Albums charakterisieren?

Alle Songs auf unserem Album haben mit uns persönlich zu tun, mit Dingen die wir erlebt haben und mit Themen die uns wichtig sind. Der Erschaffensprozess unseres Albums hat sich über mehrere Jahre verteilt. Einige der Songs begleiten uns schon viele Jahre. Insofern kann man den Prozess mit einer Reise vergleichen, auf der an verschiedenen Orten Songs entstanden sind, die jetzt alle auf einem Album zusammen gefunden haben.

Es heißt Liebes Leben. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Der Titel liebes Leben ist zum einen der Titel eines Songs auf dem Album, zum anderen soll er aber auch ausdrücken, dass alle Songs eine Erzählung über unser Leben darstellen. Das Album ist eine Art Tagebuch, dessen Einträge nicht mit „Liebes Tagebuch“, sondern mit „Liebes Leben“ beginnen.

Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem Album ?

Wir würden nicht sagen, dass wir eine direkte Erwartungshaltung haben, wir sind einfach glücklich, dass wir dieses Album endlich in die Welt entlassen dürfen und freuen uns natürlich darüber wenn so viele Menschen wie möglich sich an unseren Songs erfreuen.

Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Meist ist es so, dass ich (Jascha) Ideen für Melodien und Akkorde habe und diese dann Jan schicke. Dann sprechen wir manchmal über Themen die uns im Moment bewegen und zu einer der Ideen passen könnten. Da wir aber seit über 30 Jahren beste Freunde sind, ist es oft gar nicht nötig lange darüber zu sprechen, weil wir wissen was den jeweils Anderen bewegt und unsere Songs dadurch immer einen persönlichen Bezug haben. Dann schreibt Jan einen Songtexte auf die Melodie. Darüber sprechen wir dann nochmal und gucken wo wir noch etwas ändern wollen und schon ist ein neuer Song fertig.

Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

In der Regel treten wir live als Duo auf, d.h. wir haben keine weitere Musiker die uns begleiten. Da wir dem Publikum und auch uns selbst immer möglichst viel Abwechslung bieten wollen, haben wir begonnen die verschiedensten Instrumente in unsere Musik einzubauen und diese live in unterschiedlichsten Konstellationen zu verbinden. Außerdem lieben wir es mit dem Publikum gemeinsam Musik zu machen, so als wenn sich Freunde an einem Lagerfeuer treffen und gemeinsam singen.

Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Gute Kopfhörer für Musik, Laptop für die Lieblingsserie und ein eigenes Kopfkissen

Welches Lied hättet ihr gerne selbst geschrieben und warum?

Bohemian Rhapsody von Queen, weil dieser Song einfach beeindruckend ist und ein Meilenstein in der Musikgeschichte.

Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Mit Mathias Reim, da er mit seinem Song „Verdammt ich lieb dich“ ein Held unserer Kindheit ist.

Wo seht ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Wir sind nicht unbedingt die Typen die 5- oder 10- Jahrespläne machen. Unsere Musik entwickelt sich mit uns weiter, und wir haben kein bestimmtes Ziel wo wir in fünf oder zehn Jahren sein möchten. Wir sind uns allerdings sehr sicher, dass auch in zehn Jahren noch gemeinsam als Freunde Musik machen werden, wie das aber dann genau aussehen wird, da lassen wir uns gerne vom Leben überraschen.

Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

sie uns schon von klein an begleitet, weil wir durch die Musik unglaublich schönen Momente erleben durften und weil sie uns vor allem in schwierigeren Zeiten immer Kraft und Zuversicht gegeben hat.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Text: Dennis Kresse

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