Goth Glam Rock!


Creeper – Sex, Death and the infinite Void!

Ziemlich martialischer Titel, aber ganz so schwarz kommt es dann doch nicht auf dem neuen Album von Creeper. Frontmann Will Gould ist in seinem Element auf diesem als Konzeptalbum durcharrangierten Werk, das drei Jahre nach dem hochgelobten Debütalbum Eternity in your heart erscheint. Nach einem Intro geht es direkt in die Vollen im Opener Be my end, der wie eine Mischung aus Panic at the Disco und den großen Vorbildern von My Chemical Romance klingt und als Pop-Punk Hymne bestehen kann.

Nicht mehr viel übrig vom Post Punk des Debütalbums, der einer mit großem Besteck aufgeführten zweiten Scheibe der Band aus Southampton Platz gemacht hat. Mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestattet, veröffentlichen Creeper mal eben vorab gleich vier Singles aus dem Album und auch wenn Cyanide, Annabelle, mit wunderbarem Satzgesang und einem echten Gitarrensolo, Born Cold und Be my end schon stark waren, auch die sonstigen Tracks brauchen sich nicht zu verstecken.

Der Surfsound von Paradise könnte aus einem Quentin Tarantino Streifen stammen und das Saxofon aus den 1980er Jahren.

Eine Reise durch die Genres, die von der charismatischen Stimme Will Gould, der manchmal an Nick Cave erinnert und die garantiert viele Hörer erfreuen wird, die bislang noch nichts mit Creeper zu tun hatten.

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Text: Dennis Kresse

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