Cover me!

Deep Purple – Turning to Crime

Das hat was Witziges, dass die Band mit einem der meistgecoverte Songs im Repertoire Smoke on the water, dessen Riff, jeder der mal eine Gitarre in der Hand hatte, als erstes anspielt, mit Turning to crime eine Coveralbum vorstellt. Aber zwischen den musikalischen Talenten eines Anfängers und dem was Deep Purple seit ihrer Gründung Ende der 1960er Jahre an großartigen Werken vorliegen, entstehen Galaxien.

Es dauert nur wenige Sekunden des Openers 7 and 7 is von Love bis die vertraute Stimme des Frontmanns Ian Gillan erklingt. Deep Purple klingen frisch und unverbraucht, als wären sie nicht schon vor über 50 Jahren gegründet worden. Mit für die Band typischen Keyboardanteilen, die auch ohne den 2012 verstorbenen legendären John Lord großartig klingen, ein Anteil des Deep Purple Mitglieds Don Airey, rocken sich Deep Purple durch dieses Cover Album als gäbe es kein Morgen mehr und das trotz ihrer 75 Lenze wie bei Frontman Ian Gillan selbst. Aber Musik kennt kein Haltbarkeitsdatum und Deep Purple auch nicht.

Up to date kommen Gillan, Ian Paice und Roger Glover mit ihren Kollegen Don Airey der den verstorbenen John Lord ersetzt und Steve Morse, der als neuer Richie Blackmore fungiert auf diesem ungemein kurzweiligen 50 Minuten an und rocken was das Zeug hält.

Egal ob im Cream Klassiker White Room, in dem Morse, beweist, dass er Eric Clapton das Wasser reichen kann oder Oh Well von Fleetwood Mac. Die mit Verlaub alten Herren haben den Spaß ihres Lebens und lassen den Zuhörer dran teilhaben.

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Text: Dennis Kresse

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