Southern Rock in der Live Music Hall

Am 05. September kamen Black Stone Cherry aus Edmonton, Kentucky nach Köln um ihr im Januar ausgefallenes Konzert in der Live Music Hall nachzuholen.
Als Unterstützung hatten sie Acid Muffin und The Picturebooks mitgebracht, die die Halle ordentlich in Rock-Schwung brachten, ehe dann die Southern-Rocker ihr Publikum übernahmen und die Stimmung in der vollen LMH sofort auf die Spitze trieben und Ben Wells und Jon Lawhon enterten zu Me and Mary Jane erstmals die Monitorboxen auf denen sie gefühlt das halbe Konzert verbrachten und die Fans permanent animierten.

Die Fans nahmen die Animation jederzeit dankbar auf und feierten die teils sumpfig-bluesigen Hard-Rock-Songs, die nicht nur aus dem eigenen Repertoire stammten sondern auch bei Jimi Hendrix, Led Zeppelin und Willie Dixon entliehen wurden.

Emotional wurde es kurz als Ben Wells berichtete, dass das nahegelegene Underground Black Stone Cherrys erster Auftrittsort in Deutschland war. Aus eventuell aufkommendem Wehmut rissen Chris Robertson und Co. das Kölner Publikum aber mit den ersten Akkorden von Whole Lotta Love gleich wieder raus und der Rocktrip ging weiter und sollte mit dem Drum-Solo von John Fred Young noch einen besonderen Höhepunkt finden. Der Drummer rockte minutenlang durch seine Drums, schmiss seine Sticks zwischendurch in das begeisterte Publikum und zauberte sogar eine Mundharmonika aus der Tasche um sich selbst musikalisch zu begleiten. Neben frenetischem Beifall ernetete Young hierfür auch „Black Stone Cherry“-Sprechchören aus den vorderen Publikumsreihen.

Zu Beginn der Zugabe griff Wells zur Akustikgitarre und Robertson sang das von den Fans geforderte Peace Is Free. Nach zwei weiteren Songs entließ man die begeisterten Fans zu den Klängen von Black Hole Sun in die Kölner Nacht.

 

Text: René Kirschbaum

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